Liebe
Ich will mich betrinken, berauschen will ich mich mit dem heiligen Trank der Liebe. Jeden Schluck spüre ich durch meinen Körper fließen, ihn beleben, ihm Sinn geben.
Betrinken will ich mich und mich fallen lassen in das Sein des Universums, ohne allzu viel nachzudenken, ohne die ständigen Erklärungen im Kopf. Liebe will ich trinken, bis sie überquillt, aus mir heraus, und hinausstrahlt ins Universum, bis sie andere Herzen erreicht, diese durstig macht, sodass auch sie von der Quelle der Liebe trinken. Berauschen will ich mich, nicht mehr ständig kontrollieren, festhalten, sondern Eins sein mit dem Universum, welches voll ist von diesem heiligen Trank.
Liebe will ich in mir spüren, in mir erwecken, um mich verbreiten, ohne die Angst, irgendwas zu verlieren. Vertrauen darauf, dass aus der Liebe nur noch mehr Liebe entstehen kann.
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Jemand sagte mal zu mir...Revolution und Liebe. Beide führen zur Erkenntnis, führen zur Entwicklung, zeigen, was noch entwickelt werden will, in uns. Die Revolution und die Liebe, enfachen Feuer im Herzen. An den Mauern, den Grenzen unseres Seins spiegeln sich flackernd die Schatten des Lebens. Wieviel Revolution braucht die Liebe, wieviel Liebe die Revolution? Wollen beide wirklich zur Entwicklung führen, bedingen sie einander. Eine Revolution ohne Liebe führt zu Krieg. Eine Liebe ohne Revolution ist kaum fähig, ihr Feuer am Brennen zu halten. Die Revolution der Liebe beginnt im Inneren, im Herzen der Menschen. Tief verbunden mit der Erkenntnis, dass nichts Wahrgenommenes unabhängig von uns selber existiert.
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